Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (BfA)

Unterricht

auf Anfrage
täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Vollzeit
Lehrgangsdauer 320 Std.

Lehrgangsort
Werkstrasse 600
19061 Schwerin
Schulungsraum/Werkstatt
Ansprechpartner
Christian Dierck
Tel. 0385 6435-183
c.dierck--at--hwk-schwerin.de

Angebotsnummer 80014837-0

Für Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln wird in der DGUV-Vorschrift 3 (bisherige BGV A3) gefordert, dass diese Arbeiten nur von Elektrofachkräften oder unter deren Leitung und Aufsicht durchgeführt werden. Daher muss für jeden kleinen elektrischen Handgriff eine ausgebildete Elektrofachkraft vor Ort sein. Mit einer Fortbildung zur »Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten«1 durch die Handwerkskammer Schwerin erhalten Sie die Befähigung einfache elektrische Tätigkeiten durchzuführen.

Die hier angebotene Fortbildung ist für Mitarbeiter die aus einem nichttechnischen Beruf kommen und Servicearbeiten in Ihrem Unternehmen übernehmen sollen. Die Fortbildung über WeGebAU förderfähig.

Die Maßnahmenummer lautet: 033/0163/2017

Während der Fortbildung wird in einem Theorieblock das Wissen vermittelt sowie einem Betriebspraktikum die Fertigkeiten trainiert.

Inhalte der Fortbildung:

Basis- und Anwendungsmodul: 160 Stunden
      Theorie:

  • Grundlagen Elektrotechnik
  • Gefahren und Wirkungen des elektrischen Stroms
  • Schutzmaßnahmen gegen direktes und bei indirektem Berühren
  • Prüfung der Schutzmaßnahmen
  • Maßnahmen zur Unfallverhütung
  • Grundlagen Erste Hilfe bei Elektrounfällen
  • Fach- und Führungsverantwortung
  • Betriebsspezifische, elektrotechnische Anforderungen

      Praxis :

  • Arten von elektrischen Betriebsmitteln des jeweiligen Berufsfeldes sowie deren Anschlussvarianten
  • Lesen und Erstellen einfacher Schaltpläne
  • Anschließen von elektrischen Betriebsmitteln
  • Aufbau von Schaltungen auf Montagewänden
  • Umgang mit Messgeräten inklusive Messübungen
  • Prüfen der durchgeführten Arbeiten

Betriebspraktikum mit bis zu 160 Stunden

Voraussetzungen

  • Berufsabschluss als Geselle oder
  • Abschluss als Meister oder
  • Abschluss als Techniker oder
  • Mitarbeiter aus technischen Berufen sowie
  • Bei passender beruflicher Eignung:
    Mitarbeiter aus nicht technischen Berufen

In jedem Fall ist eine Tätigkeitsbeschreibung über die Arbeiten an elektrischen Betriebsmitteln / Anlagen vom Arbeitgeber notwendig..

Ziel

Durch diese Qualifikation werden Sie befähigt, elektrisch betriebene Geräte wie Durchlauferhitzer, Heizungskessel, Pumpen, Herde, Backöfen, Antriebe an Türen und Toren, Rollladen, Jalousien in Kundenanlagen eigenverantwortlich gemäß DGUV Vorschrift 3 und DGUV Grundsatz 303-001 zu montieren, installieren und elektrisch in Betrieb zu nehmen.

Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung mit einer internen schriftlichen und praktischen Sachkundeprüfung erhalten Sie das Zertifikat
"Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (HWK)".

1[...] Festgelegte Tätigkeiten sind gleichartige, sich wiederholende Arbeiten an Betriebsmitteln, die vom Unternehmer in einer Arbeitsanweisung beschrieben sind. In eigener Fachverantwortung dürfen nur solche festgelegten Tätigkeiten ausgeführt werden, für die die Ausbildung nachgewiesen ist. Diese festgelegten Tätigkeiten dürfen nur in Anlagen mit Nennspannungen bis 1000 V AC bzw. 1500 V DC und grundsätzlich nur im freigeschalteten Zu

Zeitraum

auf Anfrage


Teilnehmerzahl

Ausreichend freie Plätze


Für diesen Kurs stehen keine aktuellen Termine fest. Eine Buchung ist daher noch nicht möglich.
Für Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Handwerkskammer auf.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Unverbindliche Anfrage

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU)

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Weiterbildung Ihrer Beschäftigten mit dem Programm WeGebAU.

Was wird gefördert?

Es geht um Weiterbildungen, die im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden. Die Weiterbildungen müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermitteln und für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein. Ausgenommen ist die Förderung von Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist.

Wie wird gefördert?

Das Programm WeGebAU setzt sich aus drei Fördersäulen zusammen, die auf unterschiedliche Arbeitnehmergruppen ausgerichtet sind und sich teilweise in den Fördermodalitäten unterscheiden:

Säule 1: Qualifizierung von Beschäftigten in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Arbeitnehmern

Bei einer Förderung aus Säule 1 werden der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer die Lehrgangskosten teilweise erstattet. Diese erhalten zusätzlich einen Zuschuss zu den notwendigen übrigen Weiterbildungskosten (z.B. Fahrkosten). Bei Beschäftigten, die das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss der Betrieb mindestens 50% der Lehrgangskosten tragen. Die Weiterbildungen müssen außerhalb des Betriebes durchgeführt werden und über ausschließlich arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Betrieben mit bis zu 9 Beschäftigten können durch die volle Übernahme der Weiterbildungskosten gefördert werden. Dies gilt unabhängig vom Lebensalter und unabhängig davon, ob die Schulungszeit in der regelmäßigen Arbeitszeit liegt.

Säule 2: Abschlussbezogene Weiterbildung geringqualifizierter Beschäftigter

Bei einer Förderung aus Säule 2 werden gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefördert. Dies sind Personen ohne Berufsabschluss oder mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können.

Es können Weiterbildungen gefördert werden, die direkt zu einem anerkannten Berufsabschluss führen. Hierzu gehören Umschulungen und Vorbereitungslehrgänge auf Externen- und Nichtschülerprüfungen.

Der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer werden die Lehrgangskosten und ein Zuschuss zu den notwendigen übrigen Weiterbildungskosten (z.B. Fahrkosten) erstattet.

Bei Weiterbildungen, die ab dem 01.08.2016 begonnen haben, kann die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer eine Weiterbildungsprämie erhalten. Diese beträgt für erfolgreiche Zwischenprüfungen bei Umschulungen 1.000 Euro. Voraussetzung ist, dass in den jeweiligen Berufsgesetzen oder Ausbildungsverordnungen eine Zwischenprüfung vorgesehen ist. Die Prämie für das Bestehen der Abschlussprüfung bei Umschulungen bzw. der Externen-/Nichtschülerprüfung beträgt 1.500 Euro.

Säule 3: Abschlussorientierte berufsqualifizierende Ausbildung

Zielgruppe der Säule 3 sind - wie in Säule 2 - gering qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Förderbedingungen sind allerdings offener gestaltet.
Es können berufsanschlussfähige Teilqualifizierungen gefördert werden, welche mittelbar zu einem anerkannten Berufsabschluss führen. Diese Teilqualifikationen können auch zu einer abschlussorientierten berufsqualifizierenden Ausbildung zusammengefasst werden. Die Ausbildung erfolgt modular und orientiert sich an der jeweiligen Ausbildungsordnung. Der Berufsabschluss wird nach erfolgreicher Absolvierung aller Module über die Externenprüfung erreicht. Der Arbeitnehmerin bzw. dem Arbeitnehmer werden die Lehrgangskosten und ein Zuschuss zu den notwendigen übrigen Weiterbildungskosten (z.B. Fahrkosten) erstattet.

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